Es wimmelt in der Informatik von funktionalen Methoden. Mal heissen sie Funktion, dann Definition, bald im Rahmen der Klassen wieder Methode oder Prozedur.

Letztlich geht es immer darum, eine allgemeine Rechen- oder Verarbeitungsweise anzulegen, die erst später mit Werten belegt wird. Diese Arbeitsweise ist ein Grundgerüst, die entweder nur die Werte oder die Klasse ihrer Arbeitsweise ausgibt.

Mathematische oder physikalische Formeln sind in analoger Form so ein Grundgerüst und heissen dort Axiom ( gr. etw. richtiger Grundsatz ). Auch die Form des exponentiellen Wachstums...

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Wachstum ist nicht gleich Wachstum. Neben linearem Wachstum, können Verläufe sich auch exponentiell vergrößern ( positives Wachstum ) oder exponentiell abnehmen
( negatives Wachstum ). Beispiele hierfür finden sich vor allem in der Biologie, wenn es um Populationen geht oder das Wachstum der Pflanzen. Auch Zinsentwicklungen sind exponentiellen Wachstums. Die allgemeine Form ( Axiom ) hat mit linearen Funktionen nur noch Ähnlichkeit. Die Benennungen der Terme können variieren und so wird z.B. der Exponent n auch gerne mal x oder t genannt.

Wenn Sie die Formel nach dem Exponenten auflösen, also die Dauer des Verlaufs bestimmen möchten, haben Sie es sofort mit Logarithmen zu tun. So gesehen hat exponentielles Wachstum mit linearem Zuwachs auch handwerklich nicht mehr viel gemeinsam.

Zu unterem Skript sei unbedingt im Sinne der Programmierung der switch genannt, der funktional dem select in HTML sehr nahe kommt.

Switch als Fall der Fälle

  Grundwert

  Prozentsatz

  Exponent

  Produktwert

Sie können bereits gemachte Werte jederzeit verändern und per Auswahl andere Terme der Wachstumsformel neu berechnen.

Dieses Skript bietet tatsächlich volle Beweglichkeit durch eine Art Gelenk, das der select in HTML bereithält.

Natürlich sind veränderte Werte die Grundlage neuer Ergebnisse und so wächst oder schrumpft die Rechnung weiter. Apropos - negative Werte bitte mit Minus eingeben. Diese stehen dann für negatives Wachstum, also abnehmende Vorgänge, wie etwa Halbwertszeiten, Schuldentilgung etc.

Wenn der Sachbearbeiter die nötigen Angaben für einen Antrag mündlich erfragt, im Formular einträgt und Sie bekommen nach der Bearbeitung Ihres Antrags einen Bescheid, der die gemachten Angaben gar nicht mehr auflistet oder erwähnt, dann ist das in etwa eine Funktion.

Füllen Sie hingegen das Formular selber aus, machen Sie dann eine Kopie des ausgefüllten Formulars und tackern Sie etwas später nach Bearbeitung des Antrags den erhaltenen Bescheid an Ihre Kopie, ist das mit einer Klasse vergleichbar.

Dazu eine volle Packung Pascal - aber nicht am Stück, sondern in Scheiben!

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