Die switch Anweisung ist der if Anweisung prinzipiell ähnlich und beide sind kombinierbar; allerdings nicht so ganz beliebig.

Die Syntax ist etwas anders als bei den bisherigen Schleifen und Bedingungen. Doch dafür bietet switch die Möglichkeit, viele Bedingungen zu einer Variablen aufzunehmen, was bei der if Anweisung schnell unübersichtlich werden könnte. Optimal geeignet ist der switch, wenn etwa verschiedene Schreibweisen als Bedingung gelten sollen.

Der break innerhalb der switch Anweisung springt zum nächsten Fall und beendet nicht das Programm, was er in anderer Umgebung sehr wohl täte.

Achten Sie auch auf die Definition eines default. Der ist wirklich nötig, denn in ihm sind alle Fälle ( cases ) enthalten, die nicht angegeben wurden. So ist der default mit dem Abbruch und dem bool'schen Wert 0 vergleichbar.

if... else...  |  bool

  1. Wert

  2. Wert

  

Sucht man den Vergleich zu einer Oberfläche, so steht dem switch der select in HTML recht nahe. Beide können viele Fälle beliebiger Definition fassen.

Prinzipiell spielt es keine Rolle, ob das Kommando case eingetippt oder option im Formular ausgeklappt wird. Sogar der default findet durch die erste Option seine Entsprechung, sofern nichts anderes angegeben wird.

Hier wird noch einmal deutlich gemacht, inwiefern if and else mit Integer und switch and case mit Charakter in C++ kombiniert werden können.

Probleme gibt es in der switch Anweisung, wenn Sie dem Charakter - also dem Zeichen - konstante Zahlen als Integer mit Wert zuordnen.

Anstelle eines Integers für den Exponenten wird in den cases ein Charakter also char deklariert. Das liegt daran, weil die switch... case... Methode keine Werte der Zahlen erkennt, sondern eben nur das nackte Zeichen.

Hat sie aber das gelesen, können Sie in folgenden Anweisungen wieder Integer verwenden, Werte vergleichen und berechnen usw.

Startseite  |  Hinweise und Impressum  |  Facebook  |  Twitter  |  Google plus