Man kann sich die Kapselung tatsächlich wie eine Abkapselung vorstellen. Hierbei soll die Funktionsweise nicht nach aussen dringen. Freilich werden Werte abgerufen, doch das Prinzip der Verarbeitung - meist in einer Klasse eingebettet - bleibt unberührt.

Das hat einen sehr großen Vorteil: Bei umfangreichen Prozeduren kann die Art der Verarbeitung unabhängig vom restlichen Programm verändert werden.

Schlagwörter dieser stark objektorientierten Methode sind public und private . Diese stellen quasi die Zenzur dar und entscheiden darüber, welche Variable im Programmkörper auftaucht, belegt oder verändert wird.

Die Kapselung ist also eine Art Schnittstelle, die nur nach aussen hin arbeitet, weil sie keinen Zugriff zulässt. Doch mit der Zeit fällt auf, daß irgendwie permanent "gekapselt" wird.

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Die Frage ob global oder lokal zieht sich durch jedes Ihrer grösseren Programme. Es reicht durchaus, in kleineren Programmen alle Variablen lokal zu deklarieren.

Doch mit der Zeit entstehen Variablen, die nicht mehr verändert werden sollen; auch nicht versehentlich. Diese Kandidaten müssen draussen bleiben, damit ihnen im Getümmel des Hauptprogramms nichts passiert.

Und so nimmt die Methode der Kapselung bereits hier ihren Anfang. Die globale Variabe der Graphik namens a wird ausserhalb des Hauptprogramms int main()... deklariert. Lokale Variablen werden von der globalen erfasst und ausgegeben.

Klassich ist an dieser Stelle die Deklaration der Variablen i in der for Schleife des dritten Quellcodes. Diese wird, wie so oft, erst in der Bedingung deklariert. Lokaler geht´s nicht.

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